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Was Sie beim Hauskauf von Privat beachten sollten


Bei dem Kauf einer Immobilie von einem privaten Eigentümer, der nicht von einem Makler vertreten wird, fällt keine Provision an und Sie sparen Geld. Allerdings wird der Verkäufer sich als Privatmann mit dem Hausverkauf ebenso wenig auskennen, wie Sie mit dem Kauf. Der fachkundige Part fehlt in dieser Konstellation. Dies kann sich nachteilig auf den Ablauf des Kaufprozesses auswirken. Der Makler hat zwar seinen Preis, er hat jedoch häufig auch jahrelange Erfahrung.

 

1. Immobilie

Sie möchten eine Immobilie kaufen und sind auf ihrer Suche ohne Makler fündig geworden. Vor der Besichtigung sollten Sie genau wissen, was Sie von ihrem zukünftigen Haus erwarten und welche Abstriche Sie in welchen Bereichen machen wollen und können. Bleiben Sie bei der ersten Besichtigung objektiv und lassen Sie alles auf sich wirken. Der Eigentümer wird seine Immobilie ins beste Licht rücken. Vielleicht hat er das Haus selbst bewohnt und hängt mit seinen Erinnerungen daran. Dann kennt er auch alle „Macken“ des Objekts. Oder er bewohnt die Immobilie nicht selbst und möchte einfach nur verkaufen. Es könnte sein, dass die Preisverhandlungen schwieriger sind, weil der Eigentümer auf seine Preisvorstellungen besteht. Oft hat der Eigentümer selbst keinerlei Vorstellung davon, wieviel sein Haus wert ist und setzt den Preis zu hoch an. Bei der Wertermittlung einer Immobilie kann Ihnen ein Gutachter helfen und Sie vor dem Kauf einer überteuerten Immobilie bewahren.

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2. Besichtigung

Sie können sich vor der Besichtigung eine Checkliste erstellen und diese zum Termin mitbringen und vor Ort abhaken. So vergessen Sie nichts und können direkt beim Eigentümer nachfragen. Alles, was nicht beim Termin geklärt werden kann, können Sie notieren und in einer ruhigen Minute recherchieren oder besprechen. Vielleicht dürfen Sie auch Fotos machen. Diese können Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen. Verhandeln Sie noch nicht gleich bei der ersten Besichtigung und machen Sie keine Anzahlung. Schlafen Sie ein oder zwei Nächte drüber, wie es im Volksmund heißt. Lassen Sie Ihre ersten Eindrücke sacken.
 

3. Das Gutachten und die Wertermittlung

Außen hui, innen pfui! Das kann auch auf eine Immobilie zutreffen. Was hinter den Wänden vorgeht lässt sich oft nur erahnen. Möglicherweise sind die elektrischen Leitungen veraltet, die Dämmung ist nicht in Ordnung oder es besteht ein Verdacht auf Altlasten im Boden. Wie sieht es mit der Solaranlage und der Heizungsanlage aus? Hat der Eigentümer in der Vergangenheit bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, lassen Sie sich die Rechnungen der Handwerker zeigen. Sie können so genau nachvollziehen welche Reparatur wann gemacht wurde. Außerdem haben Sie dann auch die Kontaktdaten der Handwerker vorliegen, die für die Arbeiten verantwortlich waren. Als Laie können Sie grobe Baumängel und Schäden zwar manchmal mit bloßem Auge erkennen, ihre Folgen aber nicht richtig einschätzen. Hinzu kommen Mängel, die nicht sichtbar sind. Trotzdem sind sie da und werden mit der Zeit größer, wenn sie unerkannt bleiben. Ein qualifizierter Bausachverständiger kann mit Ihnen die Immobilie begehen, Sie über bestehende Mängel aufklären und Ihnen die bei einem Kauf auf Sie zukommenden Renovierungsaufwand errechnen. Bei dem besonderen Konzept von „Der Hausinspektor“ begleitet ein Bausachverständiger Sie von der Begutachtung bis hin zum Notartermin und hilft Ihnen auch bei den Preisverhandlungen. Sind die Mängel oder der nachträgliche Renovierungsaufwand zu hoch, kann der Gutachter Sie vor finanziellen Verlusten bewahren, die mit einem Fehlkauf einhergehen.

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4. Der Kaufvertrag

Wenn Sie nach reiflicher Überlegung die Immobilie kaufen wollen, schließen Sie den Kauf vollständig über den Notar ab. Ein privat unterschriebener Vertrag ist nicht rechtskräftig und somit ungültig. Informieren Sie sich vor einem Hauskauf von Privat ausreichend und holen Sie sich Unterstützung wenn Sie nicht weiter wissen.
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